Großeinsatz bei gemeldetem Zimmerbrand

Datum: 16. November 2019 
Alarmzeit: 11:54 Uhr 
Alarmierungsart: DME 
Dauer: 2 Stunden 51 Minuten 
Art: Brandeinsatz 
Einsatzort: Rotenburger Weg 
Fahrzeuge: ELW 1, TLF 4000, DLK 23/12, HLF 20, LF 10 
Einheiten: Feuerwehr Middels, DRK-Bereitschaft Aurich, Feuerwehr Marcardsmoor, Feuerwehr Wiesmoor, Rettungsdienst Ackermann 
Weitere Kräfte: Notarzt, Polizei Aurich 


Einsatzbericht:

Ein gemeldeter Zimmerbrand mit Menschenleben in Gefahr sorgte am Sonnabendmittag für einen Großeinsatz der Rettungskräfte in Wiesmoor.

Nachdem die Kooperative Regionalleitstelle Ostfriesland um 11.54 Uhr Stadtalarm ausgelöst hatte, trafen die Feuerwehren Wiesmoor und Marcardsmoor bereits wenige Minuten nach der Alarmierung mit sieben Fahrzeugen und 50 Einsatzkräften an der Einsatzstelle im Rotenburger Weg in Wiesmoor ein. Aufgrund des Einsatzstichwortes wurde auch der bei der Feuerwehr Middels stationierte Einsatzleitwagen 2 des Landkreises Aurich, sowie die Schnelleinsatzgruppe Sanitätsdienst der DRK Bereitschaft AurichSüd alarmiert, die aber wenig später den Einsatz abbrechen konnten.

Im Rahmen einer ersten Erkundung der betroffenen Wohneinheit konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehr von außen Hinweise auf ein Brandereignis im Inneren feststellen. Umgehend verschaffte sich daraufhin ein Atemschutztrupp gewaltsam einen Zugang ins Gebäude. Sie entdecken dabei eindeutige Spuren eines Brandes, sowie eine leblose Person in der Wohnung. Die ebenfalls mitalarmierten Kräfte des Rettungsdienstes konnten kurz darauf nur noch den Tod der aufgefundenen Person feststellen. Löschmaßnahmen waren nicht mehr erforderlich. Die Feuerwehr führte im Anschluss die Nachkontrolle des Brandortes mit der Wärmebildkameradurch und sorgte mit einem Hochdrucklüfter für die Belüftungdes gesamten Mehrparteienhauses. Nach und nach rückte schließlich ein Großteil der eingesetzten Kräfte wieder ab. Zwei Fahrzeuge der Feuerwehr Wiesmoor blieben noch an der Einsatzstelle zurück, bis die Polizei die Beweissicherung vor Ort beendet hatte.

Nach knapp drei Stunden konnte das letzte Fahrzeug der Feuerwehr die Einsatzstelle verlassen. Der Rotenburger Weg war während des laufenden Einsatzes komplett für den Straßenverkehr gesperrt.