Schlauchwagen für den Katastrophenschutz

Allgemeine Fahrzeugbeschreibung Schlauchwagen

Als Schlauchwagen (kurz: SW) werden in Deutschland eine Reihe von Fahrzeugen der Feuerwehren und besonders des Katastrophenschutzes bezeichnet. Wie ihr Name schon sagt, zeichnen sie sich durch eine Beladung aus, die fast ausschließlich aus Schlauchmaterial besteht. Zurzeit existiert keine nach DIN genormte Version dieses Fahrzeugs mehr.

Der Aufgabenbereich des Schlauchwagens liegt hauptsächlich in der Löschwasserförderung über lange Wegstrecken, die insbesondere bei Großbränden in Bereichen fehlender oder unzureichender Löschwasserversorgung durch das Hydrantennetz, bei Wald- und Vegetationsbränden oder im Katastrophen- oder Verteidigungsfall, notwendig ist. Das Fahrzeug kann aber auch bei anderen Feuerwehreinsätzen, die eine Wasserförderung erfordern, unterstützend eingesetzt werden. Es gibt verschiedene Bauformen des Schlauchwagens.

 

Technische Daten

 

Fahrzeugart

Schlauchwagen

Kurzbezeichnung

SW-KatS

Besatzung

1/2/3 (Trupp)

Kfz-Kennzeichen

AUR-F 8731

Funkrufname

Florian Aurich 24-62-2

Fahrgestell

MAN TGM 18.250

Aufbau

Freytag

Baujahr

2018

Schlauchwagen für den Katastrophenschutz SW KatS

Begriffserklärung:

Die Abkürzung setzt sich wie folgt zusammen: Schlauchwagen für den Katastrophenschutz.

Der Bund entwickelte nach Normänderungen für die verschiedenen Bauformen des Schlauchwagens ein eigenes Modell für den Katastrophenschutz. Der jetzige SW KatS stellt eine Weiterentwicklung des ehemals genormten SW 2000-Tr dar. Das Fahrzeug der Feuerwehr Wiesmoor führt 100 B-Schläuche à 20 Meter mit, die in Buchten gelagert auf vier Rollcontainern verlastet sind. Der Schlauchwagen ist zudem mit einer Tragkraftspritze ausgestattet, die eine maximale Förderleistung von 1500 Litern Löschwasser pro Minute besitzt. Weiterhin gehören ein 5000 Liter Löschwasser fassender Faltbehälter, eine Motorsäge, diverse Armaturen zur Wasserentnahme und zur Wasserförderung, sowie sechs C-Schläuche und ein C-Hohlstrahlrohr für die Brandbekämpfung zur standardmäßigen Beladung.

Da das Fahrzeug auf der Basis eines Gerätewagen-Logistik 2 aufgebaut ist, lässt sich der SW durch weitere Rollcontainer mit unterschiedlicher Beladung schnell und flexibel für verschiedene Einsatzzwecke ausrüsten. Die Ladefläche bietet insgesamt Platz für sechs Rollcontainer, die sich über die Ladebordwand mit einer Tragkraft von 1500 Kilogramm be- und entladen lassen. Aufgrund des vorhandenen Allradantriebes stellt das Fahrzeug zudem ein wichtiges Einsatzmittel bei Bränden in Moor- und Waldgebieten dar.

Mehr zum Logistikkonzept finden Sie hier.

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